Amphipyra - Pyramideneule

Die Pyramideneule, Amphipyra pyramidea ist vor allem in Wäldern, Übergangsbereichen und Parkanlagen mit einem hohen Laubgehölzanteil häufig anzutreffen. Das oben links abgebildete Exemplar fand ich als Lichtanflug nahe des Groß Lüsewitzer Sees. Auch der Schlosspark des Schlemminer Schlosses bietet der Art einen optimalen Lebensraum.

Die Raupen der Pyramideneule entwickeln sich an verschiedenen Laubgehölzen, wie Eiche (Quercus spec.), Linde (Tilia spec.), Weide (Salix spec.), Esche (Fraxinus excelsior), Ahorn (Acer spec.), Hasel (Corylus avellana), Weißdorn (Crataegus spec.), Flieder (Syringa vulgaris) u.a. Die Art, die im Eistadium überwintert, bringt jährlich nur eine Generation hervor, deren Imagines von Mitte Juli - Anfang Oktober fliegen.

Ende Juli fand ich in einem Hauseingang in Groß Lüsewitz mit der Dreipunkt-Glanzeule, A. tragopoginis einen weiteren Vertreter der Gattung.

Auch bei dieser Eule entwickeln sich die Raupen polyphag an verschiedenen Pflanzen der Krautschicht, wie Königskerzen (Verbascum spec.), Labkraut (Galium spec.), Sauerampfer (Rumex spec.), Beifuß (Artemisia vulgaris), Weidenröschen (Epilobium spec.) u. v. m. Die Dreipunkt-Glanzeule fliegt von Mitte Juli - Ende Oktober. Sie überwintert im Eistadium.

Literatur:
Bellmann, Heiko: Der neue Kosmos Schmetterlingsführer - Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.2. Aufl. Stuttgart: Kosmos, 2009
Lohmann, Michael: Schmetterlinge - Bestimmen auf einen Blick. 1. Aufl. München: BLV, 1993
Koch, Manfred: Wir bestimmen Schmetterlinge. 2. Aufl. Leipzig, Radebeul: Neumann Verlag, 1988